Digitalkameras - was ist beim Kauf wichtig?

von AreaDigital Redaktion

In heutiger Zeit sind Digitalkameras nicht mehr wegzudenken. Ständig werden neue Modelle auf dem Markt vorgestellt. Für den Käufer ist es hier meist nicht leicht, die richtige Kamera zu finden. Auf was muss man beim Kauf einer Digitalkamera achten?

Powershot SX150IS

Powershot SX150IS | © Hersteller

Der Wunsch nach einer neuen Digitalkamera ist bei vielen Hobby-Fotografen groß. Beim Kauf einer neuen Kamera sollte man zunächst überlegen, für welche Zwecke sie benötigt wird. Sollen hier lediglich Familienfotos, Schnappschüsse oder Urlaubsfotos gemacht werden, reicht eine durchschnittliche digitale Kompaktkamera völlig aus. Leider wird auch hier der Kunde immer noch mit der Megapixel-Auflösung des Sensors verunsichert. Tatsächlich kommt niemand um eine etwas höhere Megapixelanzahl herum, wenn er seine Fotos auch als Poster vergrößern möchte. Generell reichen hier aber 10 Megapixel völlig aus. Viel wichtiger für eine Digitalkamera ist die eingebaute Optik. Eine hochwertige Vergütung der Gläser, sowie ein ausreichender Zoom-Bereich, der vom leichten Weitwinkel bis hin zum mittleren Telebereich reicht, sollten auch bei einer kompakten Digitalkamera vorhanden sein. Diese Modelle gibt es heute bereits für unter 100 Euro.

Für anspruchsvolle Hobbyfotografen

Wer anspruchsvollere und insbesondere individuelle Aufnahmen machen möchte, für den eignen sich digitale Spiegelreflexkameras, moderne Systemkameras und teilweise sogar die Bridgekameras. Einsteigermodelle mit einem Standardwechsel-Objektiv sind bereits für knapp unter 400 Euro erhältlich. Digitale Spiegelreflexkameras haben den Vorteil, dass man nach und nach hochwertige Objektive hinzukaufen kann. Hierdurch wird der Einsatzbereich der Fotografie wesentlich erweitert. Der Nachteil dieser Modelle ist, dass eine komplette Ausrüstung viel Platz beanspruchen kann und daher im Urlaub nur mühsam mitzuführen ist. Wesentlich kompakter geht es bei den modernen Systemkameras zu. Bekannte Hersteller wie Olympus, Panasonic, Samsung oder Sony bieten spiegellose Systemkameras mit kompakten Objektiven an. Diese neuen Kameras sind jedoch nicht billig. Die Preise fangen hier meist ab 500 Euro aufwärts an. Qualitativ liegen diese Digitalkameras etwa auf gleicher Höhe mit den so genannten Konsumer-DSLRs. Profis werden dagegen eher zu vollformatigen Spiegelreflexkameras greifen. Deren Preise liegen aber weit über 1.000 Euro. Wer ein Gerät mit großem Zoom-Bereich mitführen möchte, der greift auch gerne zu den so genannten Bridgekameras. Diese Kameras besitzen ein fest eingebautes Zoom-Objektiv und erlauben dem Fotografen viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Qualitativ und preislich liegen sie zwischen den digitalen Kompaktkameras und den preiswerten Spiegelreflexkameras.

Bei Digitalkameras hat der Fotograf die Wahl zwischen Kompaktkameras, Bridge- oder Superzoomkameras, digitale Spiegelreflexkameras und moderner spiegellose Systemkameras. Jede Kamera hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

3 Kommentare
  • Sven Leiding (areadigital.de) 05.10.11 18:11

    auf die pixel kommt es an!

  • Mike Leitner (Neuer Benutzer) 07.10.11 14:09

    Der Link sollte vielleicht mit areadigital.de beginnen. Glückwunsch zur neuen Seite

  • Sven Leiding (areadigital.de) 12.10.11 17:00

    Danke für die Info. Ist korrigiert.

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