Facebook - Datenschutz richtig einstellen
Mit weit über 700 Millionen registrierten Benutzern ist Facebook das größte und beliebteste Social Network der Welt. Gerade aus diesem Grund sollte jeder Benutzer prüfen, welche seiner persönlichen Daten er welchen anderen Benutzern zugänglich machen will.
Facebook Nutzer sollten auf ihre eigenen Datenangaben achten | © Hersteller
Die Möglichkeiten, das eigene Profil zu gestalten, sind vielfältig. Beginnend mit ganz profanen Dingen wie dem Geburtstag, dem Wohnort oder den gesprochenen Sprachen lässt sich das eigene Facebook individuell gestalten.
Informationen zur Konfession, dem aktuellen Arbeitgeber oder dem höchsten Schulabschluss machen das Mitglied dann schon deutlich durchsichtiger. Spätestens, wenn es um die politischen Ansichten oder die Kontaktinformationen geht, sollte man jedoch abwägen, ob die im Profil befindlichen Informationen jedem der angemeldeten Benutzer zur Verfügung stehen sollten.
Facebook bietet über seine Privatsphäre-Einstellungen zahlreiche Möglichkeiten detailliert festzulegen, wer an welche Daten kommt. So lässt sich zum Beispiel einstellen, dass nur die virtuellen Freunde auf die sensiblen Einzelheiten zugreifen können. In der Regel kennt man diese Menschen auch im echten Leben, was das Risiko des Missbrauchs bereits minimiert. Aber auch unter den Freunden lassen sich Unterschiede einstellen. Die Option, einzelne User für bestimmte Ansichten zu sperren wird sicher nur spärlich genutzt, kann aber ein hohes Maß an Privatsphäre garantieren.
Sein Facebook Profil individuell gestalten
Die Angst, dass das Profil dann langweilig werden könnte, ist unbegründet. Die gerade für die Generation Internet interessanten Daten wie bevorzugte Bücher, Filme oder Interpreten von Musik lassen sich, wenn man möchte, für alle Besucher der Seite sichtbar machen. Das Gefahrenpotential des Datendiebstahls ist hier kaum gegeben. Es lassen sich dadurch kaum Rückschlüsse auf den hinter dem Profil befindlichen Facebook-User treffen.
Zu bemängeln bleibt, dass die Einstellungen zum Datenschutz schwer zu finden und sehr unübersichtlich sind. Für kaum Internet versierte Menschen ist das nicht selten ein Ausschlusskriterium für die Plattform. Außerdem wird häufig kritisiert, dass über Änderungen der AGB oder neue Features nicht ausreichend informiert wird.
Ist man jedoch von Beginn an aufmerksam und behandelt seine persönlichen Daten mit der nötigen Sorgfalt, besteht kaum die Gefahr, einem Missbrauch zum Opfer zu fallen. Die Möglichkeiten zum Schutz der Informationen sind gegeben. Die Zeit um das Profil ausreichend zu schützen sollte man sich in jedem Fall nehmen.
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