Netbooks, Notebooks, Ultrabooks - die mobile Vielfalt

von AreaDigital Redaktion

Die Auswahl auf dem stetig wachsenden Markt für Mobilcomputer steigt stetig an. Erst wurden die immer voluminöser werdenden Notebooks um die schmalen Netbooks erweitert, jetzt kommen die neuartigen Ultrabooks hinzu. Die Auswahl fällt immer schwerer.

Notebook, Netbook oder Ultrabook? Die Wahl kann schwerfallen.

Notebook, Netbook oder Ultrabook? Die Wahl kann schwerfallen. | © AreaDigital.de / Hersteller

Die Abgrenzung zwischen Net- und Notebooks ist leicht zu sehen: Notebooks verfügen über größere Displays, vergleichsweise flotte Prozessoren und oft auch über flexible und schnelle Grafikchips sowie optische Laufwerke, etwa DVD-Brenner. Netbooks hingegen sind der kleinste gemeinsame Nenner auf dem Mobilmarkt - langsame aber dafür sparsame Prozessoren, kleine Bildschirme bis maximal 12 Zoll Diagonale und insgesamt sehr schmale Ausmaße zeichnen ein Netbook aus. Um Platz und Gewicht zu sparen, verzichten die Hersteller auf optische Laufwerke, große Festplatten und dedizierte Grafikchips. All das kommt aber auch der Akkulaufzeit zugute: Bis zu zehn Stunden laufen Netbooks ohne Steckdose.

Im Gegensatz zum Notebook lassen sich Netbooks allerdings nicht so flexibel einsetzen. Die Rechenleistung der energiesparenden Prozessoren reicht gerade einmal für Officeprogramme, selbst Youtube-Videos laufen oft nicht flüssig. Notebooks hingegen verlieren immer mehr an Mobilität, dafür gewinnen sie zunehmend an Leistung und können unhandliche Desktop-Rechner mittlerweile vollwertig ersetzen. Große Bildschirme mit bis zu 19 Zoll Diagonale, bis zu vier schnelle Rechenkerne, flotte Grafikchips, Unmengen an Arbeitsspeicher und gigantische Festplattenkapazitäten sorgen dabei zwar für beeindruckende Leistungen aber eben auch für oftmals nur sehr geringe Akkulaufzeiten. Arbeiten hochgezüchtete Notebooks unter voller Last, werden also Prozessor und Grafiklösung stark beansprucht, reicht es bei einigen Modellen nicht einmal mehr für eine ganze Stunde steckdosenfreier Mobilität.

Einen Kompromiss aus den beiden Geräteklasse sollen nun die neu hinzukommenden Ultrabooks bieten. Mit handlichen Ausmaßen und Displays bis maximal 15,6 Zoll - zumeist aber eher 13,3 Zoll - sowie energiesparenden aber dennoch leistungsstarken ULV-Prozessoren der neuesten Baureihen sollen Ultrabooks den Markt neu ordnen. Dabei ist die Idee des Ultrabooks keine neue, spätestens seit Apples MacBook Air dürfte das Konzept bekannt sein. Preislich orientieren sich Ultrabooks am oberen Ende der Skala ein, Netbooks hingegen finden sich im günstigen Einsteigerbereich. Bei klassischen Notebooks richtet sich der Preis stark nach der Ausstattung - hier finden sich sowohl Modelle in der Preisklasse der Netbooks als auch luxuriös ausgestattete Geräte für mehrere tausend Euro.

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